Gina Heller

Ruhe in Bewegung - Lebenspflege und Chinesische Heilkunst


Gina Heller

Über die Hälfte ihres Lebens war Gina Heller eng mit dem Tanzen verbunden. Sie vertrat die Schweiz auf grossen internationalen Turnieren und Meisterschaften. Bis 1999 führte sie eine grosse Tanzschule in Basel.

Das Tanzen war sicher eine gute Vorbedingung, um auch mit dem Qi tänzerisch umzugehen. Qi ist jene Lebenskraft, die schon seit Jahrtausenden den Chinesen bekannt war. Der effektive Umgang (gong) mit der Lebenskraft (Qi) wurde in China zu einer Kunstform von Bewegung.

Gina Heller begann 1997 mit Qigong und dem Studium der Ernährungslehre nach den fünf Elementen. Ab 2003 liess sie sich zur TCM-Therapeutin (TCM=Traditionelle Chinesische Medizin) ausbilden und schloss diese Ausbildung 2007 mit der Verbandsprüfung ab. Im gleichen Jahr wurde sie auch kantonal approbierte Naturärztin und ist seither in eigener Praxis tätig.

Als Qigong-Lehrerin bietet sie zudem Kurse und Übungsgruppen für Jung und Alt an. Ich habe sie als kompetente und vorbildhafte Lehrerin erlebt, die ausser den Bewegungsformen auch die dem Qigong zu Grunde liegende Philosophie vermittelt. Ich freue mich, dass ich sie hier auf meiner Website vorstellen darf. Ich halte Qigong für eine ideale und effektive integrale Lebenspraxis.

Für mehr Informationen und Termine: http://www.daotcm.ch und http://www.tcm-therwil.ch


Körper und Leib unterscheiden

"Einen Körper hat man, einen Leib ist man", wird gesagt. In der Phänomenologie unterscheidet man den tast -und sichtbaren Körper vom spürenden und gespürten Leib. Der Unterschied ist auch auffällig bei den Übungen westlicher und östlicher Traditionen: in der Gymnastik befasst man sich mit der Beweglichkeit des Körpers und seinen Gliedern, im Qigong mit dem phänomenalen Leib und den Lebenskräften in der Natur. Der Leib ist das, was wir als lebendiger Mensch subjektiv erfahren. Der Körper kann hingegen wie in der Medizin objektiviert werden.

Schon im alten China hatte man erkannt, dass der Leib des Menschen in die Kräfte der Natur eingebunden ist und suchte die Lebenskräfte des Leibes und der Natur zu harmonisieren und in ein fliessendes Gleichgewicht zu bringen.

GEWAHRSEIN realisieren

Im Gigong fehlen auch nicht die meditativen Elemente. "Ruhe in Bewegung" ist deshalb eine gut gewählte Beschreibung. Ein Spüren des Leibes und der Lebenskräfte ist ein Resultat der hohen Achtsamkeit in der Bewegung.

Alte chinesiche Texte zeigen, dass Gesundheit und ein langes Leben nicht um ihrer selbst willen angestrebt wurden, sondern als Voraussetzung für eine spirituelle Entwicklung. Sich im Einklang bzw. die Identität mit dem Dao zu realisieren, dem "Grossen Einen", war ursprünglich das höchste Ziel dieser Wege. Die Realisation von Dao ist die Realisation von GEWAHRSEIN.

Kenneth Cohen: "Das Hauptziel des Qigong besteht nicht darin, Krankheit zu besiegen, sondern Meisterschaft darin zu erlangen, sein Selbst besser zu leben."

Qigong Yangsheng

Yangsheng bedeutet "Lebenspflege". Entwickelt im alten China ist es eine lange Tradition der Kultivierung des Lebens auf körperlicher, seelischer und geistiger Ebene. Es sind Methoden, um die Geisteskraft des Menschen (shén) dazu zu benutzen, die Lebenskräfte von Yin und Yang zu regulieren. "Füllen und Leeren" ist eine Devise dieser Lebenspflege. In Verbindung mit dem Atem ist das Einatmen das Füllen und Verdichten, das Ausatmen das Leeren und Zerstreuen.

Zum Yangsheng zählen die Übungen des Qi Gong ebenso wie Ernährung, Kleidung, menschliches Verhalten (Ethik), Einordnen in natürliche Gegebenheiten, z.B. die Tages- und Jahreszeiten, und in das weite Spektrum von Bildung und Kunst.

Qi Gong ist eine vorzügliche Methode für die Integrale Lebenspraxis und Fördern von Achtsamkeit und GEWAHRSEIN

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